Als ich klein war, machte ich sehr oft mit meinem Großvater Angelurlaub in Dänemark. Es war wie eine Tradition, die wir Jahr für Jahr fortsetzten. Das Ritual begann bereits, als ich sechs Jahre alt war. Mittlerweile bin ich vierundzwanzig Jahre alt und haben in diesem Zeitraum nur ein Jahr nicht nach Dänemark fahren können. Da mein Großvater aus Dänemark kommt und wir so oft Vorort waren, ist Dänemark nicht nur in meinem Blut, sondern auch in meinem Herzen vertreten. Ich fühle mich dem Land einfach sehr verbunden und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Dänemark begeistert mich immer wieder aufs neue. Die Natur ist einfach unfassbar schön. Es gibt viele Wälder, Seen und Flüsse und natürlich hat Dänemark auch eine Menge Strände zu bieten. Man hat sogar die Qual der Wahl zwischen der Nordsee und der Ostsee. Und auch die Dünen, Wiesen und Grasflächen auf denen die Kühe weiden prägen ein tolles Gesamtbild.
Unser Nachbar im Norden hat also einiges zu bieten und ist zudem nur einen Katzensprung entfernt. Mein Großvater und ich fuhren aus unserer Heimatstadt Berlin immer zwischen sechs und acht Stunden, je nachdem, wo es genau hinging. Wir waren schon überall, im Osten in Kopenhagen, im Westen in Esbjerg, im Norden in Aalborg und im Süden in Sonderburg. Optisch gefiel mir Kopenhagen am allerbesten, denn die dänische Hauptstadt ist sehr sauber und sehr modern. Jedes einzelne Gebäude hat eine schöne Fassade oder eine Besonderheit, sodass die gesamte Stadt unheimlich schön ist. Ein weiterer Faktor, weshalb ich so für Dänemark schwärme, sind die Menschen Vorort. Ich habe selten so ein herzliches und freundliches Volk kennengelernt, wie die Dänen. Es ist kein Wunder, dass Dänemark eins der glücklichsten Völker der Welt hat, denn durch den recht hohen Verdienst, spürt man quasi eine allgemeine Gelassenheit.
Angelurlaub in Dänemark